HI,
ich kann dir zwar keinen Fachmännischen Rat geben..aber...trotzdem möchte ich dazu etwas schreiben.
Bei euch scheint die Sache etwas unglücklich zu laufen. Auf der einen Seite steht ihr, als betroffene...."hilfesuchende"...opfer der Erkrankung. Du hast alles Recht der Welt deiner Wut luft zu verschaffen...ich verstehe euch.
Auf der anderen Seite...steht das Amt/der Staat, welcher dadrumm (mal mehr..meistens weniger) bemüht ist die Leute in Arbeit zu vermitteln. Eine Umschulung ist IMMER auch ein Unkostenfaktor für die jeweilige Behörde. Das dann die Bemühungen des Amtes tendentiel eher in richtung eines ausbezahlten Arbeitsplatzes geht...ist logisch nachvollziehbar.
Wie alt ist deine Frau? wenn ich vom mittleren Alter ausgehe...so um die 40-45......stellt sich die Behörde sicher einerseits die Frage, ob eine Umschulung wirklich sinnvoll wäre....! Damit senkt sich dann schon der positive Blick Richtung Umschulung erheblich.
Das deine Frau krank ist...tut mir wirklich und ehrlich leid. Doch....seid ihr gerade dann auch sicher, das sie eine Umschulung erfolgreich und vorallem Gesund beenden könnte? Auch in einer Umschulung herrscht wenn vieleicht nicht immer körperlich......sicherlich aber "geistig"...oder ein "leistungsbezogener" Stress. Ich glaube sowas könnte den Ausbruch der Krankheit begünstigen..oder?
Mh.....
Warum wendet ihr euch überhaupt ans Arbeitsamt, um eine angemessene Tätigkeit zu finden? Das Internet bietet mehr und bessere Möglichkeiten zum finden einer Beschäftigung, als es sich das Amt jemals erschließen könnte ...allein schon wegen dem Andrang der nach Arbeit suchenden, ist Zeit ...seitens der Argentur für Arbeit.. zur "rundum betreuung" absolute Mangelware.
Warum seid ihr nicht selbst euer eigenes Arbeitsamt? Wenn ihr wirklich ernsthaft das I-Net durchstöbert....werdet ihr sicher haufenweise Tätigkeiten finden, welche deine Frau ohne gößere gesundheitliche Belastung nachgehen kann. Ihr seid doch nicht verpflichtet die Angebote des Arbeitsamtes anzunehmen..vorrausgesetzt ihr kümmert euch selbst dadrumm. (Andersherum ist das Arbeitsamt auch nicht verpflichtet euren Wünschen Rechnung zu tragen).
Ich bin mir auch sicher, das deine Frau so emanzipiert ist, das sie doch eigendlich etwas arbeiten möchte. Du wirst wissen, das eine Tätigkeit welcher man gerne und gut nachgeht, das eigene Selbstwertgefühl enorm fördert. Das wiederum....trüge sicherlich auch zum allgemeinem Wohlbefinden deiner Gattin bei.
Mir würden alleine jetzt schon dutzende...körperlich einfache Tätigkeiten einfallen, welche auch ohne expliziete Ausbildung zu meistern sind.
Aber glaube mir.....ich verstehe wirklich das ein Weg ecken und Kanten hat, wenn man ihn mit Krücken laufen muss. doch wenn man einmal seinen Rythmus gefunden hat, kann man fast jedes Handycap ausgleichen.
Zum Thema Cannabis. Wenn das Ganja wirklich einen positiven Effekt hat, wieso gebraucht ihr es dann nicht einfach? Ihr seid erwachsene Menschen die wissen was sie tun. Wenn deine Frau dann mal wöchendlich ...oder abends etwas raucht, wird das sicherlich keine negativen Auswirkungen haben. Wenn es der Gesundheitlichen Stabilität Beine gibt, wäre es absolut ( auch als Genussmittel) NICHT zu verurteilen. Sie hätte eine art "Basis"auf der sie weiss das die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs sinkt, und du......hehe....hättest sicherlich auch mal den ein oder andere entspannten Abend.
Was noch für das Ganja als Medikament spricht, es ist frei on jeglichen Nebenwirkungen. Abgesehen von einem leicht erhöhten Puls und Blutdruck, hätte sie keine sonstigen Körperlichen Symptome oder gar Schäden zu befürchten ( abgesehen vom Teer im Rauch ( wie bei Zigaretten)). Cannabis ist eines der sichersten...oder vieleicht auch DAS sicherste Medikament das wir kennen. Das Abhängigkeitspotential ist verschwindend gering. Weder die Leber noch irgendein anderes Organ nimmt ( im gegensatz zu sonstigen pharmazeutischen Medikamenten) Schaden.
Wenn man das Rauchen vermeiden möchte, gibt es auch s.g. Vaporizer..z.B.
http://www.head-shop.de/02981.html?id=e4DJCNRo
Mit diesem Gerät wird nur der Wirkstoff( THC) so zu sagen verdampft. Man ahtmet keinen Verbrennungsrauch ein......was den Konsum damit praktisch jegliche körperliche Auswirkung nimmt ( also z.b. den Raucherhusten...Teerlunge..ect...wie beim zigaretten rauchen).
Diese Methode ist also auch idel für Nichtraucher!
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Medikament namens "Dronabinol". Es enthält auszüge aus dem Cannabis in Tropfen oder Pillenform. Dieses Medikament berauscht nicht, und ist genauer zu dosieren. Der Harken ander sache ist lediglich der Preis für dieses Präparat. Es ist sehr teuer und wird kaum bis gar nicht von der Krankenkasse übernommen. Womit für den völlig-normal verdiener, dieses Medikament keine echte Alternative ist ( genauere Infos können euch da Ärzte geben)
Okaaay....das war es so weit von mir...
Ich hoffe das du mich nicht mißverstehst....denn nichts in diesem Posting war böse gemeint.
In diesem Sinne..
Liebe Grüße...
B.M.
Anhang: Wozu auf eine Freigabe von Cannabis für Bedürftige pochen? Erstens...ist es eine leichtigkeit einen seriösen Händler zu finden. Zum andern....sind die Niederlande für Deutsche gut zu erreichen. Zweitens....sind die Strafen für den Besitz und Handel in kleinen Mengen....fast zu vernachlässigen. Und drittens....möchte ich einen satz eines guten alten Freundes zitieren..
,, Ich sag nicht Legalize it....weil`s mir eigendlich..scheissegal ist!"