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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 16:43 
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Closomat
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[quote9b="Hyazinth9"]Mich wundert nur dass rechte Intellektuelle grundsätzlich von bundesrepublikanischen Medien boykottiert werden.
Wieso hat man so sehr Angst vor ernsthaften Diskussionen?
Stattdessen werden irgendwelche Mitläufer auf der Straße interviewt.
Mal ehrlich, was würde herauskommen wenn man irgendwelche Leute auf Grünen-, PDS-, oder SPD- Veranstaltungen interviewen würde?
Glaubt vielleicht jemand die Resultate wären geistreicher?

Einige rechte Gruppen schicken mittlerweile gezielt fähige Leute in Bürgerdiskussionen um ernsthaft zu diskutieren. Die Folge ist eher Panik bei den "Demokraten", sobald sie zu ehrlichen Diskussionen gezwungen sind.

Auch in TV-Talkshows, es werden immer nur irgendwelche „Aussteiger“ oder Linke geladen die über das „rechte Problem“ sprechen.
Es wird nie mit rechten Köpfen diskutiert, sondern vorsichtshalber immer nur über sie „berichtet“.
Das ist als würde man immer nur den Parteisprecher der PDS über die FDP befragen, aber den Parteisprecher der FDP nie zu Wort kommen lassen.
Stattdessen auf der Faschingsfeier der FDP jemandem der besoffen unterm Tisch liegt das Mikrofon vor die Nase halten und das dann im TV bringen.

MfG
Zinth[/quote9b]

Ganz schön pauschal, der Vergleich NPD - PDS. Ich bin dort kein Mitglied, aber kann mir nicht vorstellen, dass in internen Sitzungen über die Ausschaltung der Demokratie gemauschelt wird bei der PDS. Ein paar Betonköpfe gibt es sicher überall.


[quote9b="Gino79"]Ich würde mich selber schon in der halbrechten Ecke sehen. Da wir hier im Ruhrpott ein großes Ausländerproblem haben, und Multikulti leider nicht funktioniert.Jede Woche ist unsere Lokale Presse voll mit Straftaten, Vergewaltigungen,Überfällen, Körperveletzungen von meist (80-90%) Ausländern, welche kann sich wohl jeder denken.

Würde ich nicht ein paar freundliche und absolut korrekte Ausländische Mitbürger kennen, würde meine Meinung sicherlich noch viel negativer und verallgemeinert ausfallen. Bin echt froh über positive Erlebnisse, die mich davon abhalten ganz nach rechts zu gehen.

Was diese ganzen rechten Partein betrifft, so habe ich mich über sie informiert, um mich eventuell auch politisch zu angaschieren.Fazit, keine der Partein konnte mich in irgendeiner Form ansprechen. Denn egal wie sie es verpacken, am Ende erkennt man doch das es Nazis sind. Und mit sowas möchte ich nichts zu tun haben. Wer den Holocaust verleugnet, mit so einem Menschen rede ich erst gar nicht, weil er nur ein Knäckebrot in der Birne hat.

Doch irgendwann muß mal eine Lösung her, oder es gibt noch mal den ganz großen Knall. Doch vorher bedroht uns erst mal das Klima.

Mfg Gino[/quote9b]

Genau, man muss kein Linker, oder bis ins letzte politisch und geschichtlich geschult, um zu erkennen wo der Kurs hingeht.
Und Scatboy, da bin ich nicht ganz Deiner Ansicht. Ich finds zwar auch lustig, aber hier darf ja auch über Politik diskutiert werden. Den Text dieser Frau sollt man aber wirklich mal aufs Blatt bringen. "Die Juden sind an allem Schuld!" steht da letztendlich. Und mehr können einem die Agitatoren dieser Parteien letztendlich nicht erklären unterm Strich. Auch wenn sie noch so geschult sind. Denn ein echtes Programm fehlt ihnen. Ich nehme an, sie schlagen ihr Gegenüber mit sogenannten "Fakten" nieder und das Auftreten ist natürlich geschmeidig, antagonistisch und verwirrend für das Gegenüber zum wirklichen Programm. Begründete Existenzangst spielt ihnen natürlich auch in die Hände. Auf jeden Fall ist es gut, die Sache nicht zu verdrängen und das geht manchmal mit Humor besser als mit Zeigefinger. Den ich jetzt wieder runternehm :roll: Ich steck ihn aber auch nicht irgendwo rein stattdessen. Bin doch kein Schwein. :roll:

PS Auch nero und scatman23 stimm ich natürlich zu. Dito!


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 Betreff des Beitrags: vonwegen diskutieren oder so
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 17:38 
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mir fällt zu der ganzen thematik nur ein spruch ein:

[bd2]never argue with an idiot - he will pull you down to his niveau and beat you by experience[/bd2]

:?


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 Betreff des Beitrags: Re: vonwegen diskutieren oder so
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 18:16 
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[quote62="analspass"]mir fällt zu der ganzen thematik nur ein spruch ein:

[b62]never argue with an idiot - he will pull you down to his niveau and beat you by experience[/b62]

:?[/quote62]

Ich hab das jetztmal durch "alta vista" gejagt - genau: "argumentieren Sie nie mit einem Idioten - er zieht Sie niederzuwerfen zu seinem niveau und Sie durch Erfahrung zu schlagen."


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 18:20 
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wie wäre es mit:

Lass dich nie auf die diskussion mit einem idioten ein, er zieht dich auf sein nevau herunter und schlägt dich mit erfahrung


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 18:36 
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[quote31="cool.bond"]Lass dich nie auf die diskussion mit einem idioten ein, er zieht dich auf sein nevau herunter und schlägt dich mit erfahrung[/quote31]

danke cool.bond, so in etwa würde ich das auch übersetzen :-)

...alle halbwegs logisch denkenden versuchen ja immer mittels
argumentation die idioten auf ihr niveau hochzuhieven um deren
widersprüchlichkeit zu entlarven - aber meistens geschieht das gegenteil,
nämlich dass der idiot einen auf sein niveau runterzieht und einen dort unten
dann wegen des heimvorteils schlägt....


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 18:37 
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Tja bin mal auf den Tag gespannt an dem es richtig gute Übersetzungs-Programme im Net gibt. Ich freu mich aber immer, was derzeit so ausgespuckt wird. :twisted:
Im Groben wars mir klar, was analspass schrieb. Aber ich geb ehrlich zu, mein Englisch ist äußerst Lückenhaft, man lernt nie aus.

Die Aussage teile ich sowieso, auch aus Lebenserfahrung.

Ich hoffe natürlich insgeheim, dass sich analspass nicht auf mich bezog mit "Idioten" und so :?


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 18:50 
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[quote93="Popel"]Ich hoffe natürlich insgeheim, dass sich analspass nicht auf mich bezog mit "Idioten" und so :?[/quote93]
aber sicher doch :D

...ne, quatsch.... wieso sollte ich dich oder andere hier für idioten halten?

...ich glaub, wer hier mit 'an board' ist, der ist zwar braun orientiert aber nicht im politschen sinne.....

...ich vermute sogar (und hoffe) vielmehr, dass sich sowas gegenseitig ausschliesst...


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 19:59 
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[quote98]Ganz schön pauschal, der Vergleich NPD - PDS. Ich bin dort kein Mitglied, aber kann mir nicht vorstellen, dass in internen Sitzungen über die Ausschaltung der Demokratie gemauschelt wird bei der PDS. Ein paar Betonköpfe gibt es sicher überall.[/quote98]

Wo habe ich denn diesen Vergleich angestellt, siehst du Gespenster?

Linksradikalismus ist sowieso eher Mainstream in Deutschland.

MfG
Zinth


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BeitragVerfasst: Montag 16. April 2007 - 20:57 
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Gut, halbes Dementi: Ein direkter Vergleich fand nicht statt. Darauf möcht ich jetzt auch nicht näher eingehen. Aber nicht weil mir die Arumente fehlen. Trotzdem Sorry!

Das auch bei der NPD kluge Köpfe sitzen, kann man nicht bestreiten. Man kann auch nicht bestreiten, dass eine gewisse Ratlosigkeit im Umgang mit denen herrscht.
Erster Leitsatz ist wohl, ihnen keine Plattform zu geben. Auch weil im Anschluss jeder Fehler der Demokraten durchgekaut wird. Von der NPD erwartet man schräge Ansichten. Na ja, je nach Auffassung des Betrachters sind die schräg oder genau richtig. Für die einen ist es eben ein rechtes Problem und für andere nicht.

Übrigens konnt ich Aussteiger noch nicht sehen bisher, bei solchen Diskussionen über die NPD, etc. . Na gut, ich kenn auch nicht alle Sendungen.
Warum soll eine Demokratie auch die Leute zu Wort kommen lassen, die die Demokratie abschaffen wollen? Im umgekehrten Fall, würd es [b26]ÜBERHAUPT [/b26]keine Diskussionen, gut bezahlten Mandate etc. geben. Wozu auch? Gibt dann ja nur noch eine Partei.

MFG
Popel


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BeitragVerfasst: Dienstag 17. April 2007 - 02:16 
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[quote02]Übrigens konnt ich Aussteiger noch nicht sehen bisher, bei solchen Diskussionen über die NPD, etc. . Na gut, ich kenn auch nicht alle Sendungen.[/quote02]Doch, es gab schon mehrfach Berichte über sie und Interviews mit ihnen - im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jedenfalls.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 17:16 
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Schaut die Polizei Sachsen-Anhalts bei rechten Straftaten weg?
Dazu gibt es heute in Panorama einen bestimmt interessanten Bericht:

http://daserste.ndr.de/panorama/


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 17:43 
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Tja warum schauen unsere Polizisten weg?
Vielleicht haben die ja auch schon vor unserer tollen Rechtssprechung kapituliert, wo so einer ja eh nächsten Tag wieder Frei herumläuft.
Und wozu sich dann in Gefahr begeben?

LG Eddie :o


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 18:25 
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Kann mir mal jemand erklrären, was der Unterschied zwischen einem rechtsradikalem und einem linksradikalem ist? (Ich meine hier nicht die Klatzköpfe, die Menschen zusammenschlagen und einfach dumm, primitiv und verbrecherisch handeln, aber es gibt solche Idioten ja auch in der linken Szene die Gewalt über alles stellen.)

Aber wo sind bitte die gesellschaftspolitischen Unterschiede zwischen rechts und links? Waren die Kommunisten besser als die Nazis? Und würde uns eine NPD regieren, wäre das besser als wenn uns die DKP, oder wie die jetzt heisst, regieren würde?

Bitte da mal die Politwissenschaftler, nicht nur um Schlagworte sondern um eine kleine Analyse.

LG

Kotzi :wink:

P.S.: Meine Devise ist, dass alles radikale, oder extreme, schlecht ist, ob es sich um Kirche, Politikverständnis, Kindeserziehung oder Autofahren handelt.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 20:53 
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Der G8 war die Krönung. Von mir aus hätte die Polizei scharf schießen dürfen gegen den schwarzen Block. Einfach nur asozial! Gute Nacht Deutschland, wenn das unsere Zukunft sein soll.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 20:55 
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Hy Gino,

warum hätten die denn scharf schiessen dürfen? Erklär mal.

LG

Kotzi :?:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Juni 2007 - 23:04 
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was das angeht kann ich gino nur zustimmen

wenn sie meinen nur randale machen zu müssen, sowas brauch keiner...
einfach assozial was da abging

vor allen waren leute aus allen lebenslagen und schichten vorhanden, das hat mich am meisten schockiert...

man muss sich nicht alles bieten lassen, ich denke das die polizei noch zu mild war für idioten die wurfgeschosse im einkaufswagen herankarren...

alles strunzen, der schwarze block, die wussten noch net mal für was die randalieren
un interviews waren auch verboten, warum wohl???


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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007 - 00:04 
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Toiletten-Wagen
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Gute Frage Kotzi und gar nicht so einfach zu beantworten.
Im Prinzip unterscheiden sich die verschiedenen politischen, rechten und linken Bewegungen in den verschiedenen Ländern.
Linksradikale Regime können durchaus extrem nationalistisch und auch rassistisch sein, z.B. die Roten Khmer in Kambodscha, wo massenhaft vietnamesischstämmige Bürger oder sogar Leute nur weil sie eine Fremdsprache sprechen konnten oder eine Brille trugen ermordet wurden. Im Laufe ihrer Herrschaft ermordeten die Roten Khmer über 25% der gesamten kambodschanischen Bevölkerung, in nur 4 oder 5 Jahren.
Auch die Staatsideologie Nordkoreas ist gleichzeitig extrem kommunistisch und extrem nationalistisch.
Auch der NationalSOZIALISMUS in Deutschland war wie der Name schon sagt sozialistisch. Die NSDAP hieß dementsprechend ja auch „... Deutsche Arbeiterpartei“.
Der 1. Mai als Feiertag für die Arbeiter wurde durch die Nationalsozialisten eingeführt. Ebenso wie viele sozialstaatliche Komponenten in Deutschland erst durch die Nationalsozialisten geschaffen oder zumindest massiv erhöht wurden, z.B. Rente, Kindergeld, Eigenheimförderung, aber auch massiv Umwelt- und Tierschutz.
Wobei der Nationalsozialismus ähnlich wie auch die Roten Khmer eine agrarische Gesellschaft favorisierte. Das Ideal des Nationalsozialismus war der germanische Wehrbauer. Daher auch der Begriff „Blut und Boden“, was ja auch ein Motiv des Krieges gegen die Sowjetunion war. Südrussland sollte Kolonie und Siedlungsraum der germanischen (nicht nur der Deutschen) Völker sein. Hitler sprach davon in der Ukraine seinen „Garten Eden“ zu schaffen und dass er es für unmoralisch hielt wegen Bodenschätzen oder ähnlichem Kriege zu führen, er führe Krieg um sein Volk zu ernähren und um ihm den notwendigen Lebensraum zu gewinnen. Er wolle lieber 2 Millionen auf dem Schlachtfeld opfern als sein Volk verhungern zu sehen.
Nicht zu vergessen dass Hitler Vegetarier war und auch ab und zu diskutiert wurde den Vegetarismus im ganzen Reich auf die ein oder andere Weise einzuführen.
Im Prinzip kann man den Nationalsozialismus als eine Ausformung der New Age, Esoteriker oder heutigen grünen, ökologischen Bewegung betrachten, nur eben mit Darwinismus, anstatt Peace.
Die Gegenseite war der marxistische Materialismus im Sowjetkommunismus, demgegenüber der Nationalsozialismus auch eine starke spirituelle Komponente besaß. Was sich schon in den Symbolen Hammer und Sichel auf der einen Seite und dem mythischen Sonnenrad, dem Hakenkreuz, auf der anderen Seite äußert.
Die religiösen Grundströmungen des Nationalsozialismus bestanden aus „Positivem Christentum“, ein Christentum das Kampf und Stärke Gottes betont und Jesus als Arier sieht. Und einer Mischung aus germanischem Neuheidentum, Okkultismus, Hinduismus und Buddhismus. Was sich unter anderem in der Verwendung der Runen und dem Feiern der Sonnwenden widerspiegelt. Wie gesagt, das Hakenkreuz ist das mystische Sonnenrad, das auch im Hinduismus und im Buddhismus bis heute Verwendung findet. Himmler ließ in mittelalterlichen Hexenkarteien forschen und sich auf der Wewelsburg einen Saal errichten mit dem Symbol der Schwarzen Sonne auf dem Boden seines Rittersaals.
Eine andere Seite sind die akademisch, programmatischen Diskussionen in allen vom Marxismus geprägten Bewegungen und philosophische Komponenten wie z.B. der dialektische Materialismus. Demgegenüber war der Nationalsozialismus eine charismatische Bewegung die weit mehr auf Ästhetik als auf Programm beruhte. Hitler sah sich als Künstler und Hans Frank sagte beim Nürnberger Prozess, „es gab so viele Nationalsozialismen wie es Nationalsozialisten gab“. Nicht zu vergessen die Gruppen innerhalb der NSDAP die zu Beginn noch eine weit sozialistischere Richtung einforderten, wie z.B. Röhm oder die Brüder Strasser. Eine Strömung die 1934, im Zuge des Röhm-Putsches ausgeschaltet wurde.
Dagegen stützte sich der italienische Faschismus, Fasci di combattimento (Kampfbünde) weit mehr auf Kirche und Monarchie, war also weit weniger sozialistisch, in Italien und noch mehr in Spanien oder anderen mehr oder weniger faschistisch organisierten Ländern.
Einige Historiker bezeichnen den Nationalsozialismus bzw. Faschismus als eine kausale Gegenbewegung zum Sowjetkommunismus. Der deutsche Nationalsozialismus dazu noch stark beeinflusst vom Darwinismus und wie im Falle von Italien, Deutschland und Spanien ehemals stark durch die Besatzung Napoleons geprägt.
Mann kann aber feststellen dass Hitler innerhalb der Volksgemeinschaft weit rücksichtsvoller und sanfter regierte als z.B. Stalin, Mao, Pol Pot oder Kim IL-sung in ihren Gesellschaften.
Weder kam es im Nationalsozialismus zu umfassenden Enteignungen, noch zu millionenfachen Säuberungen wie in den aufgezählten kommunistischen Regimen.
Deshalb kämpften ja auch auf dem Höhepunkt des Russlandfeldzuges ca. 1,5 Millionen Sowjetbürger auf deutscher Seite. Ebenso wie halb Europa mit Deutschland verbündet war, Finnland, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Italien, die Balten usw.. Es kämpften Inder in den deutschen Streitkräften genauso wie viele Moslems, die indische Division „Freies Indien“, das Arabische Freiheitscorps, die muslimisch-bosnische SS-Division „Handschar“, die muslimisch-albanische SS-Division „Skanderbeg“, Kaukasier, z.B. Tschetschenen, Tataren, Kalmücken, Kosaken... und auch zehntausende Russen.
In der SS kämpften alleine 60 000 Holländer und 43 000 Belgier, eine der letzten Einheiten die 1945 den Führerbunker gegen die Rote Armee verteidigte, war die französische SS-Division Charlemagne, bestehend aus Franzosen.
Wie ja auch z.B. Hitler nicht die Wehrmacht säuberte, im Gegensatz zu Stalin der tausende Offiziere der Roten Armee ermorden ließ, was Hitler später aber stellenweise bekanntlich bereut hat.
Also kann man sagen, die Grenzen zwischen den politischen Strömungen sind fließend. Wen oder was meint man mit den Klassifizierungen rechts oder links?
Georg W. Bush wäre in der politischen Skala der BRD rechtsaußen, aber auch Bill Clinton stand weit rechts von z.B. Helmut Kohl. Oder meint man Nationalkonservative, oder Nationalliberale wie Stresemann oder Alexander von Stahl?
Was mir persönlich am Kommunismus auffällt ist das teilweise quasireligiöse Sendungsbewusstsein vieler Marxisten, ich habe bisher 3 überzeugte Marxisten persönlich kennen gelernt und sie erinnerten mich stark an Zeugen Jehovas auf Missionsreise.
Zum einen die Überzeugung das kommunistische, planwirtschaftliche Wirtschaftsmodell wäre überlegen, wofür jeder reale Beleg fehlt. Eigentlich ging und geht es allen Ländern umso beschissener je planwirtschaftlicher sie agieren.
Oder der dialektische Materialismus im Marxismus welcher davon ausgeht dass alle gesellschaftliche Entwicklung zwingend und automatisch in den Marxismus steuern würde. Was dazu führte dass die Kommunisten in den 30er Jahren nicht den Nationalsozialismus bzw. den Faschismus als Hauptfeind betrachteten, sondern die Sozialdemokratie. Weshalb Stalin die Sozialdemokraten mit der originellen Wortschöpfung „Sozialfaschisten“ bedachte, da die Kommunisten davon ausgingen Nationalsozialismus und Faschismus wären nur eine letzte, temporäre Panikreaktion des Kapitalismus.
Ein ähnliches Spiel kann man heute beobachten indem sich viele Linke mit dem Islamismus solidarisieren, da sie ihn als Verbündeten gegen Kapitalismus und Liberalismus betrachten.
In meinen Augen ist diese Strategie genauso hirnverbrannt und weltfremd wie in den 30er Jahren. Der 1400 Jahre alte Islam wird den Marxismus aus der Weltgeschichte fegen, als Beispiel ist nur an Nadschibullah den kommunistischen Staatspräsidenten Afghanistans zu denken, der 1996 in Kabul von den Mudschaheddin auf der Straße aufgehängt wurde. Ebenso wie Saddam Hussein, ein der Theorie nach panarabischer, nationaler Sozialist, der unter Allahu Akbar Rufen aufgehängt wurde.
Man kann Bücher über dieses Thema schreiben, ich hab das gerade nur kurz aus dem Stand zusammengeschustert. Zum vorläufigen Abschluss noch ein Zitat welches nach Kriegsende vom unter den Nationalsozialisten im KZ internierten SPD-Fraktionsvorsitzenden Kurt Schumacher stammt, der die Kommunisten auch als „rotlackierte Faschisten“ bezeichnete:

[i42]„Mag das Verbrechen des deutschen Nazismus an der Welt noch so schwer sein, das deutsche Volk kann und darf nicht darauf verzichten, sein Reich ... als nationales und staatliches Ganzes zu behaupten. Für die arbeitenden Massen sind Idee und Tatsache des Deutschen Reiches nicht nur nationalpolitisch, sondern auch klassenpolitisch eine Notwendigkeit. Ihr politischer und wirtschaftlicher Befreiungskampf ist ohne diese Grundlage zur Erfolglosigkeit verurteilt.“[/i42]

MfG
Zinth


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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007 - 10:59 
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Toiletten-Wagen
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Mir fällt gerade auf dass ich gestern hauptsächlich auf historische Verhältnisse eingegangen bin. Was aber auch weniger schlimm ist da viele Rechte und Linke auch heute noch hauptsächlich von ihrer vergangenen Herrlichkeit schwärmen und an Konzepten der 30er-50er Jahre festhalten. Konzepte die sich heute natürlich nicht mehr gleichermaßen umsetzen lassen wie vor Jahrzehnten.
Das Schicksal der Menschheit wird nicht mehr zwischen Nato und dem nicht mehr vorhanden Ostblock ausgefochten, sondern neue, alte Kulturen drängen wieder auf die Bildfläche, wie China, Indien und der Islam.
Den Linken sind massiv die vorzeigbaren, kommunistischen Alternativen abhanden gekommen. Welcher angeblich unterdrückte und ausgebeutete Hartz4 Proletarier würde denn wirklich gerne mit einem Arbeiter im glücklichen und freien Arbeiterparadies der Volksrepublik China tauschen?
Von Arbeitern und Bauern gesprochen, nicht von Angestellten und Führungskräften.
Auch wenn man bei Cuba eher an Palmen, Salsa und dem romantisch verklärten Che Chuevara denkt, kann sich doch kaum jemand den kubanischen Sozialismus als Alternative für Deutschland vorstellen.
Der neue Held der Linken heißt jetzt Hugo Chavez, der in Venezuela den Sozialismus des 21. Jahrhunderts ausgerufen hat, aber im Prinzip auch nichts anderes macht als die durch die hohen Rohölpreise gestiegenen Gewinne aus der venezulanischen Erdölindustrie publikumswirksam an die Armen zu verteilen.
Manche Nationale Sozialisten favorisieren das nordkoreanische Modell, die Chuch`e-Ideologie, wobei doch kein Mensch der bei Verstand ist so leben möchte wie die Menschen in Nordkorea.
In Ermangelung an geeigneten Vorbildern wird von europäischen Linken gern auf das erfolgreiche China verwiesen, ohne zu erwähnen dass es sich bei der Volksrepublik China seit den Reformen nur noch dem Namen nach um ein kommunistisches Land handelt.
Heutzutage herrscht in China Konfuzianismus, Nationalismus und gnadenloser Kapitalismus. Man darf sich nicht blenden lassen durch Shanghai und Shenzen. In weiten Teilen Chinas herrscht heute Korruption, Kriminalität, extreme Umweltzerstörung und Ausbeutung der rechtlosen Arbeiter und Bauern. Alles in Allem ebenfalls kein verheißungsvoller Ausblick für den europäischen Proletarier bzw. deutschen Hartz4 Empfänger.
Seit dem Verbot der KPD in der BRD 1956 wegen Verfassungsfeindlichkeit bestand das Bild dass sich der westdeutschen Bevölkerung vom Kommunismus bot hauptsächlich aus DDR/SED, in den 70er und 80er Jahren aus Rote Armee Fraktion und später aus der militanten, autonomen Szene. Nicht zu vergessen die zahlreichen linken Gruppen der Studentenbewegung ab 1968, bestehend aus Maoisten, Trotzkisten und sonstigen haupt- und nebenberuflichen Weltverbesserern und Revolutionären.
Jürgen Trittin, Joschka Fischer, Ulla Schmidt (heute Gesundheitsministerin der SPD), Antje Vollmer (bis 2005 Bundestagsvizepräsidentin, bei den Grünen) und auch der zur NPD konvertierte Horst Mahler sind einige prominente Beispiele aus dieser Generation.
Seit der Wiedervereinigung und jetzt nach dem Zusammenschluss von PDS und WASG sitzt wieder eine sozialistische Partei im Bundestag. In anderen europäischen Ländern wie z.B. Italien oder Frankreich waren Kommunisten immer und sind bis heute in den Parlamenten vertreten.
Auf der rechten Seite sind bekannte Beispiele unter anderem Jörg Haider in Österreich, Le Pen in Frankreich, die Dänische Volkspartei in Dänemark, der Vlams Blok in Belgien, oder die leibliche Enkelin des Duce, Alessandra Mussolini, die für die Movimento Sociale Italiano im italienischen Parlament sitzt.
In der NPD überwiegt in der öffentlichen Wahrnehmung die Strömung der Alt- und Neonazis.
Wobei man nicht vergessen darf dass die NPD auch aus starken NationalDEMOKRATISCHEN/nationalkonservativen (DNVP) und NationalLIBERALEN Strömungen besteht, nationalliberale Politiker aus der FDP, der früheren DVP (Gustav Stresemann), waren an der Gründung der NPD beteiligt.
Die Tatsache dass die Zahl der Nationalstaaten in Europa und in anderen Erdteilen seit 1990 stark gestiegen ist, Tschechien-Slowakei, Baltikum, Jugoslawien, ist ein Beweis dafür dass die nationale Idee keinesfalls an Anziehungskraft verloren hat. Im Gegenteil, im Hinblick auf die multikulturellen Gesellschaftsentwürfe ist eine starke Desillusionierung eingetreten.
Man denke nur an die Rassenunruhen in New Orleans nach dem Hurrican als die amerikanischen Sicherheitskräfte vollständig die Kontrolle über die Situation verloren und die Lage Ähnlichkeit mit Zuständen im Kongo bekam. Die Bomben in Madrid und London, die Morde und Unruhen in den Niederlanden, die Aufstände in Frankreich, die Straßenschlachten zwischen Arabern und Australiern in Australien.
Vor allem der Islam kennt keine multikulturelle Ordnung. Was der Islam unter Gesellschaft versteht sieht man z.B. an diesem Ausschnitt aus dem Programm der Hamas:
[i00][b00]Die Hamas akzeptiert andere Religionen in der Region nur unter den "Fittichen des Islam". Nur unter ihm könnten die "Anhänger anderer Religionen sicher und unter dem Schutz von Lebensart, Eigentum und Rechten leben". Ohne den Islam komme Uneinigkeit auf und gedeihten Ungerechtigkeit und Korruption (Art. 6). In Artikel 31 heißt es daher: Nur unter den Fittichen des Islam bekommen Recht und Ordnung die Oberhand.[/b00][/i00]

Was man auch heute schon sehen kann, z.B. in Hamburg wo Homosexuelle in der Umgebung einer Moschee bedroht und verfolgt werden.
Man mag sich kaum ausmahlen wie Christian Ströbele und Claudia Roth eines Tages die Werte einer multikulturellen „Bunten Republik“, im Häuserkampf mit der Kalaschnikow gegen Hisbollah, Hamas und Fatah verteidigen werden. :lol:
Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) sagte in einem Interview 2004 zu diesem Thema:
[i00][b00]Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.[/b00][/i00]

Die Linken träumen davon dass mit der Aufhebung der Klassengegensätze ebenfalls die kulturellen, nationalen und religiösen Gegensätze überflüssig und gleichfalls vergessen werden.
Die Rechten sind teilweise gespalten zwischen der geforderten Integration der in Deutschland lebenden Ausländer in die deutsche Leitkultur, wie es die CDU fordert, und der Ablehnung von Zuwanderung und Integration und der Betonung der jeweiligen kulturellen und nationalen Wurzeln wie es z.B. die NPD fordert. Die NPD fordert im Zuge dessen auch die Wiedereinführung des auf Abstammung basierenden Gesetz zur Deutschen Staatsangehörigkeit wie es bis zur Reform im Jahr 2000 (!) Bestand hatte.
Eine deutsche Staatsbürgerschaft besteht übrigens erst seit 1913, zuvor gab es nur eine Preußische-, Württembergische, Bayrische, Sächsische... Staatsbürgerschaft.

Viele Rechte lehnen somit Zuwanderung ab und favorisieren das Modell wie es z.B. von Thailand, Japan, den arabischen Golfstaaten und vielen anderen Staaten praktiziert wird.
Das bedeutet, benötigte Arbeitskräfte können angeworben werden, sofern ein Bedarf besteht und die gestellte Aufgabe nicht von einem Einheimischen bewerkstelligt werden kann, die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis wird aber immer nur auf einen Zeitraum befristet erteilt, z.B. 1 Jahr. Sollte nach Ablauf dieses Zeitraums kein Bedarf mehr an der Arbeitskraft der ausländischen Staatsangehörigen bestehen so verfällt auch die Aufenthaltserlaubnis.
Z.B. in Thailand wird eine Arbeitserlaubnis an einen Ausländer nur erteilt wenn pro Ausländer gleichzeitig eine gewisse Anzahl thailändischer Arbeitskräfte im Unternehmen beschäftigt sind. Oder bei einer ausländischen Firmengründung in Thailand muss eine gewisse Summe an Firmenkapital vorgewiesen werden. Sozialhilfe, Kindergeld und ähnliches für Ausländer ist außerhalb Mitteleuropas unbekannt, die Idee erscheint dort sogar absurd und ruft nur Kopfschütteln hervor.

Ein Thema bei dem man auch immer wieder rechte und linke Gegensätze erkennen kann ist das Thema Familie und Kindererziehung. Wie jetzt aktuell bei der Frage der Kinderkrippen.
Die Linken sehen in der Familie tendenziell den Ort der Reaktion dessen patriarchale Strukturen zerstört werden müssen um den neuen sozialistischen Menschen zu schaffen. Darauf zielte ja auch die Kommune 1, von Rainer Langhans ab. Deshalb besteht auch diese große Sympathie vieler Linker zu den Kinderkrippen, um die Kinder möglichst früh aus der familiären Obhut zu entnehmen und in das Kollektiv einzufügen. Wohingegen die Rechten eher die Rolle der traditionellen Familie betonen.
Da in den westlichen Gesellschaften die emanzipierten, selbstverwirklichenden Frauen im Schnitt 1,5 Kinder zur Welt bringen, während in islamischen oder anderen konservativ, patriarchalisch organisierten Gesellschaften Frauen ein Mehrfaches der Kinder ihrer westlichen Geschlechtsgenossinnen gebären, kann man sich die Zukunft beider Gesellschaftsformen mathematisch ausrechnen.
Im Vergleich zu blühenden, konservativen Familienentwürfen ist die westliche Gesellschaft ein welkendes Gewächs.
Gegen Naturgesetze helfen keine Visionen.

Einige islamische oder auch afrikanische Staaten verdoppeln oder verdreifachen ihre Bevölkerung in den kommenden 30 Jahren, wie sie es auch in den vergangenen 30 Jahren bereits getan haben. Diese katastrophale demographische Entwicklung in Verbindung mit Umweltzerstörung und Klimawandel wird zu Wanderungsbewegungen und immensem Bevölkerungsdruck auf noch nicht zerstörte Lebensräume führen. Die kommenden Kriege werden immer öfter um Wasser, Nahrung und Lebensraum geführt werden.
Was das auch im Hinblick auf Zuwanderung und Asylrecht in Europa bedeutet, kann sich jeder selbst ausmahlen. Europa wird entweder seinen Lebensraum durch Grenzen und mit allen Mitteln schützen, oder untergehen.

Wie bereits gesagt bestehen planwirtschaftliche Entwürfe auf rechter, wie auf linker Seite.
Wobei auf rechter Seite die Position welche eine marktwirtschaftliche Ordnung, jedoch unter Primat der Politik und in gewissem Maß gelenkt durch den Staat, befürwortet bei weitem überwiegt.
Wobei man sagen muss dass auch bei Sozialisten dieses Modell heutzutage überwiegt. Abgesehen von einigen ideologischen Amokläufern wie z.B. Sahra Wagenknecht bei der „Kommunistischen Plattform“ der PDS, welche immer noch Stalinismus und Kommandowirtschaft verherrlicht.

Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern, aber hat nicht letztes Jahr ein Wissenschaftler in einer Studie belegt dass es der Bevölkerung überall in den Staaten am besten geht in denen soziale Gleichheit und Ungleichheit sich in einem gewissen ausgeglichen Verhältnis halten?
Also in Staaten mit zuviel realer oder angestrebter Gleichheit wäre die Situation beschissen ebenso wie in Staaten mit zuwenig sozialer Gleichheit und Chancen.
Das wäre ein Argument für unsere soziale Marktwirtschaft.
Immerhin wird in Mitteleuropa jeder mit Wohnung, Nahrung, Kleidung, Ausbildung und Medizin versorgt, auch wenn er nicht selbst dafür aufkommen kann.
Was will man mehr verlangen? Das ist mehr soziale Sicherheit als 95% der Weltbevölkerung für sich beanspruchen kann und im Vergleich ist ein Hartz4 Empfänger von heute auf dem gleichen, wirtschaftlichen Level wie ein Arbeiter in der BRD in den frühen 50er Jahren.

Finnland wäre evtl. ein geeignetes Modell um davon zu lernen. Finnland nimmt in internationalen Statistiken in allen Kategorien den Spitzenplatz ein, was Korruption, Ausbildung, innerer und äußerer Friede und medizinische Versorgung betrifft.

Zum Abschluss noch ein Zitat von Peter Scholl-Latour, über die Welt nach dem 11. Sept. 2001:
[i00][b00]"Das ist das Ende der verdammten Spaßgesellschaft. Die Vorstellung, dass die Welt gut und alle Menschen lieb sind, die ist endlich wieder zurechtgerückt worden.“ [/b00][/i00]


MfG
Zinth


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 Betreff des Beitrags: Im Ernst?
BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007 - 14:16 
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[quote89="Hyazinth9"]
Auch der NationalSOZIALISMUS in Deutschland war wie der Name schon sagt sozialistisch. Die NSDAP hieß dementsprechend ja auch „... Deutsche Arbeiterpartei“.
Der 1. Mai als Feiertag für die Arbeiter wurde durch die Nationalsozialisten eingeführt. Ebenso wie viele sozialstaatliche Komponenten in Deutschland erst durch die Nationalsozialisten geschaffen oder zumindest massiv erhöht wurden, z.B. Rente, Kindergeld, Eigenheimförderung, aber auch massiv Umwelt- und Tierschutz.
Wobei der Nationalsozialismus ähnlich wie auch die Roten Khmer eine agrarische Gesellschaft favorisierte. Das Ideal des Nationalsozialismus war der germanische Wehrbauer. Daher auch der Begriff „Blut und Boden“, was ja auch ein Motiv des Krieges gegen die Sowjetunion war. Südrussland sollte Kolonie und Siedlungsraum der germanischen (nicht nur der Deutschen) Völker sein. Hitler sprach davon in der Ukraine seinen „Garten Eden“ zu schaffen und dass er es für unmoralisch hielt wegen Bodenschätzen oder ähnlichem Kriege zu führen, er führe Krieg um sein Volk zu ernähren und um ihm den notwendigen Lebensraum zu gewinnen. Er wolle lieber 2 Millionen auf dem Schlachtfeld opfern als sein Volk verhungern zu sehen.
Nicht zu vergessen dass Hitler Vegetarier war und auch ab und zu diskutiert wurde den Vegetarismus im ganzen Reich auf die ein oder andere Weise einzuführen.
Im Prinzip kann man den Nationalsozialismus als eine Ausformung der ...

Die religiösen Grundströmungen des Nationalsozialismus bestanden aus „Positivem Christentum“, ein Christentum das Kampf und Stärke Gottes betont und Jesus als Arier sieht.

...[/quote89]

:shock: :shock: :shock:


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BeitragVerfasst: Freitag 15. Juni 2007 - 14:48 
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Hallo Popel,

bist du bloß überrascht oder hast du etwas nicht verstanden?

MfG
Zinth


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