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Ich bin mir nicht sicher, ob es die rechte Lösung war Saddam Hussein zu hängen. Gleiches mit gleichem zu vergelten war sicher nicht die beste Wahl. Zudem man sagen muss, dass ein schleppend angelaufener Prozess ein sehr plötzliches und vllt übereiltes Ende fand. Nicht, dass man Saddam und seine Taten hätte leugnen können, aber wäre es nicht viel besser gewesen, es dem Milosevic-Prozess in Den Haag gleichzutun? Dass Hussein zu seinen Lebzeiten wieder einen Fuss in die Freiheit gesetzt hätte wäre ausgeschlossen gewesen und seine Anhänger wäre wohl eher weniger geworden, da sie gesehen hätten, was für ein Feigling er doch eigentlich war. Ein Diktator, der weiß, welche Verbrechen er und seine Schergen begangen haben und diese BEWUSST durchführten, hätte sich wahrscheinlich selbst gerichtet. Ein Saddam Hussein jedoch versteckte sich in einem Erdloch, wie hätte er in den Augen der tausenden Selbstmordattentäter dagestanden, wenn er verurteilt worden wäre? Vielleicht hätten sie ihren Glauben in ihn und damit auch in ihre Überzeugung verloren.
Nun ja, diskutieren kann man jetzt darüber, doch ändern wird das nichts mehr. Allerdings denke auch ich, dass sich die Anschläge im Irak nun häufen werden. Opfer sind dabei die Zivilisten, jene die zwischen Fronten geraten sind. N'türlich jubeln sie den Amerikanern zu, da diese als Befreier von den Aggressor gelten können. Doch insgeheim weiß die irakische Bevölkerung, dass ein jahrelanger Bürgerkrieg unvermeidbar wird.
Und was Präsident Bush angeht, da kann ich zu den Amis nur sagen: selbst Schuld, wer einen solchen Idioten wählt!
Wie kann man mit offenen Augen zusehen, dass die Polkappen unaufhaltsam schmelzen, dass Trinkwasserreserven verschwinden, dass dadurch auch Tierarten ihren natürlichen Lebensraum verlieren, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, das Kjoto-Protokoll zu verifizieren und so die Emission von CO2 zu reduzieren?
Und insgeheim ist eine neue Ära von Kriegen ausgebrochen, man hat es nur noch nicht recht wahrgenommen. Sie könnten sich "Kriege aus wirtschaftlichen Gründen" nennen. Im Irak hat es begonnen und zwar bereits 1990 mit dem zweiten Golfkrieg. Öl als die zukunftsweisende und nicht regenerative Ressource war vor 17 Jahren schon Streitpunkt. Nun sehen wir wieder, dass ein Krieg nicht aus Gründen von angeblichen Giftgasdepos gestartet wird, sondern um die eigene Erdölproduktion und somit auch den Export zu stabilisieren und zu erweitern.
Wo wird das noch hinführen? Am Ende stehen STreitmächte verschiedenster Nationen in der Antakrtis um sich sie letzten Reserven an Kuper, Bauxit, Eisen,... zu sichern, die unsere Mutter Erde noch hergibt.
Dieser Kampf hat bereits begonnen und ich kann nur hoffen, dass Organisationen wie die UNO dazu imstande sein werden, diese Entwicklung zu unterbinden.
Lg Kvlover
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